Soziale Medien

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Definition Social Media Marketing (SMM)

Social Media Marketing ist eine Form des Onlinemarketings, bei den sozialen Medien für die eigenen Zwecke genutzt werden. Es gibt viele Möglichkeiten, Social Media in Unternehmen sinnvoll zu nutzen.

Private und geschäftliche Interessen vermischen sich in den sozialen Medien. Für Unternehmen stehen die klassischen Kommunikationsziele im Vordergrund  – Image, Bekanntheit, Kundengewinnung und KundenbindungBlogs und Twitter, soziale Netzwerke und Social News Sites, Podcasts und Video-Podcasts … Social Media bieten Unternehmen vielfältige neue Möglichkeiten für die Kommunikation mit ihren Kunden.

Nutzen Unternehmen Social Media für ihre Zwecke, nennt man dies Social Media Marketing. Hierbei treten sie in den direkten Dialog mit der Zielgruppe. Allerdings gilt es, die Chancen und die Risiken des öffentlich geführten Dialogs zu kennen. Wird Social Media Marketing falsch angewandt, wird aus dem erhofften Erfolg schnell ein Misserfolg.

Artikel und Beiträge müssen Fans und Kunden einen Mehrwert oder Nutzen bieten. Wer nur aus Unternehmensperspektive schreibt (also seine Produkte oder Dienstleistung ständig präsentiert), erfüllt kaum die Erwartungen der Fans und Freunde.

Herausforderungen

Folgende Fragen ergeben sich:

Welche Kanäle muss ein Unternehmen oder eine Organisation heute nutzen, um seine Zielgruppen effektiv zu erreichen? Wie sieht eine erfolgreiche Positionierung im Social Web aus? Wie gelingt ein guter und gegenseitiger Austausch?

Haben Sie ein Thema? Sind Sie Experte? Was wollen Sie dann Ihren Fans mitteilen? Welchen Mehrwert oder Nutzen wollen Sie anbieten?

Social Media und Content Marketing

Guter Content alleine reicht nicht aus. Ohne aktive Netzwerkarbeit und Vernetzung mit anderen Unternehmen, Plattformen oder Blogs können Sie keine Reichweite aufbauen und gewinnen somit auch nicht genügende Interessenten bzw. Leser. Soziale Netzwerk dienen in erster Linie der Kommunikation.

Wer Soziale Netzwerke hauptsächlich für Werbezwecke nutzt, kann auf Dauer nicht erfolgreich werden. Man macht sich unglaubwürdig und uninteressant. Es kann noch schlimmer kommen: ein Social Media Acount kann vom Betreiber deaktiviert werden (wegen möglicher Regelverletzung).

Wer kurzfristigen Erfolg und hohe Umsatzsteigerungen erwartet, sollte diese nicht in den Social Media suchen. Auf Social Media Plattformen wird i.d.R. nicht verkauft, sondern es wird hier kommuniziert, allgemein informiert oder Persönliches zur Kenntnis gegeben. Mit einer guten Kommunikation baut man sich im Netz eine Reputation auf. Oder man kann sich als Experte für ein Thema darstellen.

Ausnahme: auf Facebook und Google können sog. Unternehmerseiten erstellt werden. Man sollte aber auch ein Unternehmen führen, ein Dienstleister sein!

Profilerstellung

Erstellen Sie auf den einzelnen Social-Media Plattformen ein aussagefähiges Profil. Die einzelnen Profile sollten aber in sich stimmig sein (beruflicher Werdegang, Zeiträume, Verlinkungen, persönliche Daten). Man unterscheidet dabei Kurzfassungen und Langfassungen, je nachdem, was die einzelnen Portale an Möglichkeiten und Speicherplatz bereitstellen.

Grundsätzliche Tabus: unrealistische Zusagen, Übertreibungen und Unwahrheiten. Sie machen sich dadurch unglaubwürdig.

Regeln

  • Seien Sie authentisch und wählen einen eigenständigen Sprachstil. Jemanden zu kopieren wird irgendwann auffallen und damit machen Sie sich unglaubwürdig.
  • Ernst gemeinte Fragen der Fans können Sie zwar ignorieren - mit den Konsequenzen müssen Sie dann allerdings auch leben – Abmelden eines Newsletters, Kündigung einer Kooperation, Ignoranz und mögliche negative Reaktionen.
  • Wenn  Sie keine Idee haben, wenn Sie kein Thema haben, wenn Sie kein Experte sind, was wollen Sie Ihren Fans oder Freunden anbieten? Diese Fragen müssen insofern Ihrerseits beantwortet werden.
  • Crossposten kann sinnvoll sein. Wird es jedoch zum Standard, werden Ihre Beiträge langweilig; Sie werden unglaubwürdig und werden mittelfristig kaum noch Leser bekommen.
  • Eine Kommentarrichtlinie, ein Verhaltenskodex oder Regeln machen Sinn, um miese Beiträge oder gar Beschimpfungen zu verhindern.
  • Social Media kann nicht nebenher laufen, sondern wenn Sie erfolgreich sein wollen, muss ein gezieltes, dauerhaftes Arbeiten im Social Media Bereich erfolgen. Wenn Sie keine Ziele für Ihr Social Media erarbeitet haben, dann können Sie auch keine Ergebnisse erwarten.
  • Einfach mal im Netz ohne eine Zielsetzung und Planung anfangen ist unprofessionell, halbherzig und schreckt zu einem weiteren Kontaktaufbau ab.
  • Wer ohne Planung versucht, dauerhaft auf „vielen Hochzeiten zu tanzen“, darf sich über eine unkoordinierte und wenig ansprechende Kommunikation nicht wundern. Den Überblick zu verlieren führt zu „Verlusten“.
  • Automatisierte Beiträge können dann ein Problem werden, wenn Sie diese aus dem Blick verlieren und Ihre Moderation vernachlässigen.
  • Fremde Bilder, Grafiken oder Bilder von Fans und Freunde oder  zu verwenden, ohne die Rechte sicher zu klären, fängt sich Abmahnungen ein (Urheberrechtsverletzungen vermeiden) oder man verärgert seine Fans und Freunde.
  • Fehlerhafte Beiträge sind keine schöne Sache. Wirklich problematisch wird es jedoch, wenn Sie diese kommentarlos löschen oder sich herausreden.
  • Für konstruktive Kritik sollten Sie sich bedanken. Den Kritiker zu verunglimpfen oder zu blockieren, verbietet sich eigentlich von selbst. Höflichkeit im Netz sollte eine Tugend sein.
  • Image-Videos sind eine wirklich tolle Sache - solange sie gut gemacht sind und sich nicht negativ auf die Ladegeschwindigkeit auswirken. Letzteres mögen Suchmaschinen nicht gerne.
  • Eine konsequente Moderation sorgt für ein angenehmes Kommentarklima.
  • Es macht sich zwar gut, wenn Sie in vielen Netzwerken vertreten sind. Doch wenn Sie das Netzwerk nicht sinnvoll nutzen, schaden Sie damit Ihrer Reputation. Durchaus reichen wenige aus, wenn diese regelmäßig und konsequent bedient werden.
  • Gute und interessante Inhalte sind wichtig. Aber ein gutes Design ist ebenso wichtig.
  • Die Regeln und Richtlinien der einzelnen Social Media Plattformen sollten zeitnah umgesetzt werden.
  • Wenn Sie Umfragen und Studien grundsätzlich zur Grundlage Ihrer Kommunikation verwenden, werden Sie Ihre Fans und Freunde kaum erreichen.
  • Sie oder Du – für beide Formen gibt es gute Argumente. Entscheiden Sie sich aber für eine Form und bleiben Sie dabei. Ständiges Wechseln irritiert. Ständiges Wechseln kann als Unsicherheit und als unprofessionelles Verhalten seitens der Fans und Freunde gewertet werden.
  • Persönliche Konversationen oder Gegendarstellungen gehören nicht in den Bereich Social Media. Diese sollten über Nachrichten oder E-Mails geführt werden.
  • Nicht mehr genutzte Profile sollten Sie daher löschen / deaktivieren. Dies könnte Ihre Reputation negativ beeinflussen.
  • Fans fühlen sich nur ernstgenommen, wenn sie auf ihre Fragen Antworten bekommen und ihre Kommentare zur Kenntnis genommen werden.
  • Reagieren Sie auf Vorschläge von Fans und beantworten Sie entsprechende Anfragen. Diese zu ignorieren, verärgert Ihre Fans und Freunde oder vermittelt den Eindruck, dass sie (der Fans und Freunde) nicht ernst genommen werden.
  • Achten Sie bei Verlinkungen auf gute Nachbarschaften (Websites, Blogs). Notfalls müssen Sie Kontakte zu diesen schlechten Nachbarschaften kündigen.

Zielsetzungen sind unter anderem

  • Imagepflege
  • Bekanntheit steigern
  • Anfragen generieren
  • Umsatzsteigerungen
  • Informationsaustausch
  • Support anbieten
  • Kundenbindung stärken
  • Meinungen einholen
  • Traffic generieren
  • Suchmaschinenoptimierung
  • Fortbildung und Weiterbildung
  • Personalrekrutierung

 

Suchmaschinenoptimierung

Social Media hat auch für die Suchmaschinenoptimierung eine wachsende Bedeutung. Informationen, die als Link über Facebook, Twitter oder Google+ verbreitet / “geshared“ oder bewertet / „geliked“ werden, werden von allgemeinen Suchmaschinen als „interessanter“ bewertet, als Informationen auf vergleichbaren Webseiten, zu denen es keine Social-Media-Aktivitäten gibt. Soziale Aktivitäten werden mithin zum Ranking-Faktor, mithin bedeutend für eine SEO-Optimierung.

Social Media Übersicht

Foren

Ein Forum bietet Nutzern die Möglichkeit, Meinungen, Gedanken und Erfahrungen zu einem bestimmten Thema auszutauschen. Innerhalb eines Forums können Diskussionsbeiträge eingestellt, gelesen und beantwortet werden.

Weblogs
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Wordpress.com 
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Soziale Netzwerke
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Zuletzt aktualisiert: 28 Januar 2017
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