Keine Tricks und Donts

Tricks vermeiden

Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist auch für einen Blog eine wichtige Sache. In vielen Artikeln auf meinem Blog habe ich über ON-Page und OFF-Page- Optimierungen referiert. Notwendige Grundlagen habe ich dargelegt. 

Es gibt aber für den Bereich SEO „Tricks“, die im Internet angeboten werden, man sollte jedoch hiervon die Finger lassen. Es wurde schon viel versucht, um die Suchmaschinen „zu überlisten“. Einiges davon hat manchmal auch eine Zeit lang gut funktioniert und zu besseren Positionen in den Suchergebnisseiten geführt.

Vorsichtig ist als von Dritten geboten, die Ihnen eine schnelle und effektive SEO für Ihre Website zu Billigpreisen anbieten. Unter diesen Billiganbietern gibt es leider einige, die mit faulen Tricks arbeiten oder ihre SEO- Optimierungen nicht offenlegen.

Suchmaschinen mögen es überhaupt nicht, wenn mit Tricks gearbeitet werden. Sofern diese Tricks entlarvt werden, werden die jeweiligen Websitebetreiber abgestraft. Diese abgestrafte Website wird nie wieder die Möglichkeit erhalten, gut gelistet zu werden, diese Websites landen in der sog. „Sandbox“ bei Google. Es ist zudem möglich, dass diese abgestraften Websites nie wieder durch Google & Co aufgerufen werden oder sogar „gesperrt“ werden.

Um allen Unwägbarkeiten aus dem Weg zu gehen, sollte man grundsätzlich keine Tricks anwenden, die Google- Richtlinien (Yahoo) berücksichtigen und zudem die kostenlosen Webmastertools von Google zu nutzen. Denn da bekommt man für jede angemeldete Domain sofort Hinweise, wenn etwas nicht den Richtlinien von Google entspricht Fehler können sodann beseitigt werden.

Brückenseiten / Weiterleitungen
Ein absolutes „No-Go“ sind die sogenannten Brückenseiten, bei denen eine Webseite auf ein bestimmtes Suchwort total optimiert wird, um sehr gut in den Suchergebnisseiten positioniert zu werden. Kommt der Besucher dann auf diese Seite, wird der Besucher sofort automatisch auf eine andere Seite weitergeleitet, die entweder wesentlich weniger relevant zu ursprünglichen Suchanfrage ist oder noch schlimmer, gar nichts mit dem gesuchten Thema zu tun hat.

Skripte
Eine weitere Methode ist der Einsatz von Skripten, um sehr schnell den Aufbau von Links zu Ihrer Website zu generieren. Aber alle Suchmaschinen sind heute in der Lage, automatisierte Linkslisten, Linkverzeichnissen (oder Linkfarmen: das sind Websites, die eigentlich nur aus Links bestehen) oder eine ungewöhnliche Linkbuilding zu erkenn.
Selbstverständlich kann eine gute und populäre Website in kurzer Zeit viele gute Links bekommen, die Suchmaschinen erkennen jedoch durch moderne Techniken, ob alles mit rechten Dingen zugegangen ist.

Keywords
Ein übermäßiger Einsatz von Keywords in Überschriften und Content fällt ebenso in den Bereich der „donts“.  Immer noch findet man Websites, deren Texte mit bestimmten Keywords übersät sind (Keyword Stuffing). Zum einen kann man dieses den Besuchern kaum zumuten, zum anderen hat es keinerlei Wirkung auf Suchergebnisse. Keywords müssen in einem ausgewogenen Verhältnis zum Text stehen.
Auch der Trick, Keywords unsichtbar zu machen (z. B. Text weiß auf weißem Hintergrund), läuft ins Leere.

Zusammenfassung „DONTS“
Kein Keyword-Stuffing
Keine Poison-Seiten oder „poison words“
Keine Übertreibungen, Unwahrheiten, Phrasen
Kein Website-Spaming = identische Websites
Keine graphischen Spielereien
Kein Intro oder graphische Übertreibungen
Keine Linklisten oder Linkfarmen
Keine Bannerfarmen

Autor: Dipl. Kfm. Wilderich von Dalwigk, Eutin

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Zuletzt aktualisiert: 21 Dezember 2016
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