Webkataloge

Tipps zum Eintrag in Webkataloge / Verzeichnisse

Wer seine Website oder seinen Blog bekannter machen möchte, kommt um den einen oder anderen Webkatalog-Eintrag nicht herum.

Es gibt viele Webkataloge, aber einige verschwinden, andere Webkataloge halten sich jedoch viele Jahre lang.

Alle Webkataloge bieten kostenlose Einträge ohne Backlink an, bei vielen Webkatalogen wird eine Registrierung nicht notwendig.

Webkatalogeinträge haben eigentlich nur zwei Funktionen. Durch den Eintrag kann die eigene Webseite bekannt gemacht werden und Besucher erhalten. Darüber hinaus verschaffen saubere Katalogeinträge der eigenen Webseite Linkpopularität, die wiederum als ein wichtiger Faktor für eine gute Listung auf den Ergebnisseiten bekannt ist.

 „In Google arbeiten wir ständig daran, unseren Usern Content von hoher Qualität anzubieten. Sehr viele Webverzeichnisse erfüllen jedoch diesen Qualitätsstandard leider nicht und bieten unseren Usern keinen entsprechend guten Content an: sie enthalten weder genügend sinnvolle Einträge noch bieten sie irgendeinen redaktionellen Service, um aus unserer Sicht als befriedigende Suchergebnisse für unsere User zu gelten. Was sehen wir also als den eigentlichen Zweck eines Webverzeichnisses an? Idealerweise finden User relevante Einträge vor, die sie zu wertvollen Informationsquellen führen.“ (Quelle-Google)

Sie sollten Ihre Website nicht wahllos in alle möglichen Webkataloge eintragen, auch nicht zwanzig und mehr auf einmal (Ein plötzlicher Anstieg der Verlinkung kann von Suchmaschinen als unnatürlich und damit als Manipulationsversuch eingestuft werden), sondern achten Sie darauf, ob ein Webkatalog auch einen relativ seriösen Eindruck hinterlässt.

Sollten Zweifel bestehen, sollte von einem Eintrag abgesehen werden (oder entfernen Sie später Ihren Eintrag). Eine schlechte Nachbarschaft wirkt sich immer nachteilig aus. Schnelleinträge sollten vermieden werden, untersuchen und prüfen Sie zuvor die einzelnen Kataloge. Auch die Wahl der richtigen Kategorie ist wichtig, nutzen Sie mögliche Nischenbereiche.

Tipps zum Eintrag in Webkataloge

  • Generell sollten interessante und qualitativ gute Webseiten für einen Eintrag angemeldet werden. Webkatalogbetreiber, die ihren Katalog pflegen, werden nicht nur den Eintrag selber prüfen sondern sich auch die Webseite ansehen. Webseiten, die nur aus Werbung oder Affiliate-Links bestehen, keine eigenen Informationen oder Nutzen bieten, werden möglicherweise keine Aufnahme finden.
  • In den meisten Webkatalogen wird im Regelfall nur die Startseite der Domain aufgenommen. Daher sollten die Angaben für Titel und Beschreibung gut überlegt sein. Die Freischaltung erfolgt nach einer Kontrolle seitens des Webkatalog-Betreibers.
  • Reine Keyword-Listen, alles in Groß- oder Kleinschrift sowie Texte mit Rechtschreibfehlern führen in den meisten Fällen zu einer Ablehnung.
  • Die Wahl der richtigen Kategorie ist sehr wichtig. Ein Link in solch einer Kategorie ist für Google "themenrelevanter" als ein Link aus einer nicht passenden Kategorie und wird daher stärker bewertet.
  • Der Link-Titel ist die wichtigste Komponente bei einem Webkatalogeintrag. Google wertet die Begriffe im Linktitel als relevant zu Webseite. natürlich.
  • Die Beschreibung sollte so umfangreich wie möglich gehalten und der zu Verfügung stehende Platz optimal genutzt werden. Auch hier können wieder wichtige Keywords einfließen, das verstärkt die Themenrelevanz der Seite.
  • Vollständige und klare Formulierungen sind gefragt.
  • Keywordstuffing ist zu vermeiden
  • Wenn Sie Ihre Website in Webkataloge eintragen, sollten Sie den Beschreibungstext immer variieren, also keine doppelte Beschreibung verwenden. Bei mehr als 20 Katalogen ist dies mit sehr viel Fleiß verbunden (Vermeidung von Double Content). Man sollte sich zuvor mehrere Textbeschreibungen erarbeiten, und danach erst mit Einträgen in Katalogen beginnen. Um den Überblick nicht zu verlieren, sollten Sie alle Webkatalog-Anmeldungen (Linktext, Besonderheiten, Datum des Eintrages, Passwort, Nutzername) tabellarisch dokumentieren
  • Verwenden Sie Deeplinks, also Verlinkungen auf Unterseiten. Deeplinks haben bei Google eine besondere Bedeutung.

Webkataloge sollten auf eine Anwendbarkeit geprüft werden (Checklist)

  1. Webseite im Google-Index: Eines der wichtigsten Kriterien sollte zuerst geprüft werden. Ist die Kategorieseite, auf der man seine Seite eintragen möchte, im Google Index. Ergibt die Abfrage bei Google (Site: www.Webkatalogdomain.de/Kategorie/) eine positive Rückmeldung, ist das insofern in Ordnung.
  2. Saubere Adressen: Weiterleitungen sind zu vermeiden. Der Parameter rel.="nofollow" verhindert ebenfalls eine Wertung bei Google
  3. Anzahl Verlinkungen: Je mehr Links auf einer Webseite untergebracht sind, desto schwächer wirkt davon ein einzelner. Als Richtwert sollte ein Maximum von 20 ausgehenden Links nicht überschritten werden. Besser ist aber wesentlich weniger. Der Idealfall ist eine Detailseite mit keinen weiteren ausgehenden Links als dem einen zur eigenen Webseite. Dasselbe gilt natürlich auch für die Start- und Kategorieseiten, die durchlaufen werden müssen, bis man zum eigenen Eintrag kommt.
  4. Backlinkplicht oder nicht: Hierzu sei angemerkt, dass maximal 10 ausgehende Verlinkungen auf der Hauptseite sinnvoll sind. Diese Verlinkungen sind oft eigene, gute Verlinkungen auf andere Webseiten (keine Kataloge), Social Media-Verlinkungen oder auf Kontaktformulare und Kontakte. Kommen nunmehr noch Webkataloge hinzu, werden automatische die ausgehenden Verlinkungen erhöht. Wenn Sie 20 Webkataloge mit Backlinkpflicht nutzen, kann dies auch als Spamming angesehen werden.
  5. Aktualität: Bei einigen Katalogen verraten die letzten Einträge, wie oft der Katalog aktualisiert bzw. Einträge aufgenommen werden. Je öfter Aktualisierungen vorgenommen werden, desto öfter kommt auch der Googlebot vorbei -den die Suchmaschine möchte aktuelle Seiten indexieren.
  6. Regeln: Alle als empfehlenswert einzustufenden Webkataloge haben eine ganze Reihe von Eintragsregeln, in denen recht genau definiert wird, wie ein Eintrag auszusehen hat bzw. welche Webseiten generell nicht aufgenommen werden. Um sich unnötige Arbeit im Vorfelde zu sparen, sollten die Regeln der Webkataloge genau gelesen werden. Die Aufnahmebedingungen der einzelnen Webkataloge sind zu berücksichtigen.
  7. Damit ein einmal angelegter Webkatalog-Eintrag auch Jahre nach der Freischaltung erhalten bleibt, empfiehlt es sich den Eintrag regelmäßig zu prüfen und zu aktualisieren.
  8. Auch sollten die Einträge geprüft werden, ob diese noch in den jeweiligen Katalogen weiterhin geführt werden.

Vermeiden Sie folgendes:

- viel Werbung (Anzeigen, Banner, Popup-Fenster, Affiliate-Links)
- Webadressen / Partnerlinks zu minderwertigen Seiten
- Werbesprache, Übertreibungen, Unwahrheiten
- Denken Sie immer an Ihren guten Ruf

Zuletzt aktualisiert: 28 Januar 2017
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